SCHULE FRIEDL KUBELKA Fotoschule





Programm 2026/2027

Bewerbung
ab 2. Mai 2026
per E-Mail an: photo@schulefriedlkubelka.at

oder per Post an:
Schule für künstlerische Photographie
Neubaugasse 64-66, Stiege 1, Top 5a
A - 1070 Wien

Informationstag für das Schuljahr 2026/2027
Mittwoch, 10. Juni 2026, 11 - 14 Uhr
Atelier Neubaugasse 64-66, Stiege 1, Top 5a, 1070 Wien

Bitte um vorherige Anmeldung per E-Mail
photo@schulefriedlkubelka.at




Programm 2026/2027
Künstlerische Leitung und Kuratierung: Anja Manfredi

Das Studienjahr 2026/2027 an der SCHULE FÜR KÜNSTLERISCHE PHOTOGRAPHIE beginnt am
7. Oktober 2026 und endet am 31. Mai 2027. Die Schule ist allen Alters- und Berufsgruppen, unterschiedlicher Herkunft und Hintergrund zugänglich (Mindestalter 18 Jahre). Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch.

Seit 1990 fördert die SCHULE FÜR KÜNSTLERISCHE PHOTOGRAPHIE die Beschäftigung mit der analogen Photographie und der Photographie im Diskursfeld der Bildenden Künste, indem sie Lehrende und Lernende im Austausch zusammenbringt.

Im kommenden Jahr werden uns inhaltlich die folgenden Themen begleiten: Wie reagieren Gesellschaften und Gemeinschaften auf Umbrüche und deren Nachwirkungen, und wie spiegeln sich diese Prozesse in Familiengeschichten, Biografien, Erinnerungsräumen und schließlich in affektiven Körpererfahrungen wider? Das analoge Handwerk sowie die Geschichte und Theorie der Photographie werden in der Vermittlung eine wesentliche Rolle einnehmen.

Der Unterricht im Studienjahr 2026/2027 findet in Form von acht Workshops, einer Reihe von Vorträgen, Mappenschauen, Einzelgesprächen, Projektbetreuung und einer Einführung in die analoge Laborarbeit statt. Das eigene Œuvre aufzubauen, indem bestimmte Interessen, Haltungen und Motive herausgearbeitet werden, ist die Zielsetzung für dieses Jahr.





Der Unterricht wird aus folgenden Elementen bestehen:




Workshops

ANJA MANFREDI, ROSA JOHN
7. – 10. Oktober 2026
Welcome

Die Treffen ermöglichen ein erstes gegenseitiges Kennenlernen und den Beginn der Zusammenarbeit für das Programmjahr 2026/2027. Der Workshop wird Arbeitspräsentationen, Mappenschauen und den Austausch zu spezifischen photographischen Interessen umfassen.




ZARA PFEIFER
14. – 17. Oktober 2026
Gelebter Raum

Im Workshop untersuchen wir gebaute Räume als soziale Orte. Fotografie wird dabei zu einem Werkzeug für Beobachtung, Recherche und Dialog – mit dem Ziel zu verstehen, wie Architektur gelebt, genutzt und verändert wird. Ausgangspunkt ist ein gemeinsamer Ort in Wien, den wir während der drei Tage besuchen und fotografisch erkunden. Es geht darum, sich auf einen Ort einzulassen: zu beobachten, zuzuhören und wahrzunehmen, wie der Ort genutzt wird und welche Dynamiken ihn prägen. Die Teilnehmenden kehren mit neuen Bildern zurück, die gemeinsam besprochen und weiterentwickelt werden. Welche Geschichten lassen sich entdecken? Welche Beziehungen zwischen Raum, Nutzung und Menschen werden sichtbar?
Aus dieser kurzen, intensiven Recherche entstehen erste fotografische Serien.

ZARA PFEIFER ist Künstlerin und lebt in Wien und Berlin. In ihren Arbeiten untersucht sie soziale Phänomene großmaßstäblicher Infrastrukturen. Pfeifer studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien und Fotografie an der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie. Seit 2019 lehrt sie ein Seminar zu Fotografie in der Architektur an der Technischen Universität Wien. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u. a. im MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, an der Akademie der Künste Berlin sowie auf der Architekturbiennale 2025 in Venedig. Sie erhielt Stipendien, darunter ein Studioaufenthalt am ISCP New York und das MAK Schindler Scholarship 2025/26.




PHILIPP SCHWALB
11. – 14. November 2026
An den Grenzen deiner Bildsprache,

lernst du, sie zu zeigen, zu lesen, zu schreiben oder zu sprechen. Aby Warburgs Bilder-Tafeln sind unterschiedliche Instrumente für diese Grenzräume. Um diese besser zu verstehen, lernen wir das Mnemosyne.Atlas.Läb kennen, erfahren mehr über Aby Warburg und das 19. Jh., lernen aber auch, wie er den Mnemosyne.Atlas entwickelt hat und wieso dieser immer noch Aktualität besitzt. Wir lesen Tafel A, 27, 47 und 77 gemeinsam. Zeigen und schreiben unsere eigenen Bilder-Tafeln. Und aktivieren sie in kritischen wie polyzentrischen Zusammenhängen.

PHILIPP SCHWALB lebt und arbeitet in Rotterdam als Künstler, Kurator, Educator und Reader. Seit 2011 arbeitet er zu Aby Warburgs Mnemosyne.Atlas. 2020 initiierte er das Mnemosyne.Atlas.Läb, das sich bis heute zu einem internationalen Forum für Bilder-Konstellationen und -Commons entwickelt hat.
Er unterrichtete u.a. an: HEAD Genf, Piet Zwart Institute Rotterdam, Rietveld Academie Amsterdam, AdBK München, die Angewandte Wien, HfbK Hamburg und ZhdK Zürich. Er kuratierte und stellte u.a. aus in: Kirchgasse (CH), New Toni Berlin, Le Frac Lorraine, Kunsthalle Marcel Duchamp, Kunsthalle Basel, ZKM Karlsruhe, Villa Romana und David Castillo Miami.




DANICA DAKIC
16. – 19. Dezember 2026
Figure & Ground

Wie werden Figur und Hintergrund zu gleichberechtigten Akteuren fotografischer Erzählungen?
Zum Auftakt stelle ich eigene fotografische Arbeiten vor, die ausgehend von Architektur, Orten der Geschichte oder kunsthistorischen Bildvorlagen gegenwärtige Fragen von Identität, Rollenbildern, Zuschreibungen und kulturellem Gedächtnis erkunden.
Anhand dieser und weiterer Beispiele diskutieren wir Strategien performativer und partizipativer Bildproduktion. Im Verlauf des Workshops entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen, Konzepte und fotografische Arbeiten, in denen das Verhältnis von Figur und Hintergrund weitergeführt wird.

DANICA DAKIC arbeitet an der Schnittstelle von Film, Video und Fotografie. Sie schafft Bühnen für Bildwelten und Narrationen, die gemeinsam mit den Beteiligten entstehen. Mit ihren performativen, mit wechselnden Personengruppen realisierten Arbeiten nimmt sie eine zentrale Position in der Reflexion der gesellschaftlichen Rollen von Kunst und Museum ein.
Einzelausstellungen u. a. im Pavillon von Bosnien-Herzegowina auf der 58. Biennale von Venedig (2019), im Bauhaus Museum Weimar (2019), im Lehmbruck Museum, Duisburg (2017), im MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main (2013), im Hammer Museum, Los Angeles (2011), im Museum of Contemporary Art, Zagreb (2010), in der Generali Foundation, Wien (2010) sowie in der Kunsthalle Düsseldorf (2009).
Gruppenausstellungen u. a. Performer and Participant, Tate, London (2025/26), MACBA Collection. Prelude. Poetic Intention, MACBA Museu d’Art Contemporani de Barcelona (2024/25), Bigger Than Myself, MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo, Rom (2021), Opéra Monde, Centre Pompidou-Metz (2019), Cuenca Biennial (2016), São Paulo Biennale (2014), Kyiv Biennial (2012), Biennale of Sydney (2010), Liverpool Biennial (2010), 8. und 11. Istanbul Biennale (2003, 2009) sowie documenta 12, Kassel (2007).
Von 2011 bis 2022 Professorin an der Bauhaus-Universität Weimar, Leitung des internationalen Masterstudiengangs „Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“. Seit 2022 Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse für Film und Video.




NAA TEKI MARTEY LEBAR 
27. – 30. Jänner 2027
Über den Blick

Im Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen des Sehens, Gesehenwerdens und Zurückschauens. Fotografie wird dabei als Ort verstanden, an dem sich Wahrnehmung, gesellschaftliche Positionierung sowie persönliches Erleben mit historischen, sozialen und politischen Einschreibungen verschränken. Der Blick erscheint nicht als neutral, sondern als von gesellschaftlichen Vorstellungen und Machtverhältnissen geprägt. Gemeinsam untersuchen wir, wie Bilder Identität und Zugehörigkeit formen, persönliche und kollektive Geschichten mit größeren Diskursen verknüpfen und Räume für Ambivalenz, Gegenrede und selbstbestimmte Sichtbarkeit eröffnen können.

NAA TEKI MARTEY LEBAR (*1989) ist Künstlerin und Autorin. In ihrer Arbeit mit Fotografie, Text und Installation verbindet sie persönliche Narrative mit sozio-politischen Fragestellungen. Im Zentrum stehen Fragen nach Blick, Sichtbarkeit, hegemonialen Perspektiven und Möglichkeiten selbstbestimmter Bildproduktion. Sie studierte Bildende Kunst und Photographie in Großbritannien, Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, Austrian Studies an der Universität Wien und absolvierte die Schule Friedl Kubelka. Lebar war 2018 für den Wolf Suschitzky Photography Prize des Austrian Cultural Forum London nominiert, erhielt 2019 das Förderungsstipendium für queer/feministische Nachwuchswissenschaftler_innen der ÖH Wien und war Empfängerin des Startstipendiums für künstlerische Fotografie des BMKÖS. 2023 nahm sie am Djerassi Resident Artists Program Kalifornien teil; 2024 war sie Artist in Residence in Accra, Ghana. 2026 wurde sie vom Foto Arsenal Wien für FUTURES nominiert.




INES SCHABER
24. – 27. Februar 2027
Wie mit diesen Bildern sprechen?

In dem Workshop werden wir uns mit einer Serie von „schwierigen Bildern“ auseinandersetzen und gemeinsam darüber sprechen, was wir sehen, worin das „Schwierige" besteht und wie wir diesem begegnen könnten.

INES SCHABER ist Professorin für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Dort lehrt sie, zusammen mit Susanne Keichel, in der Klasse für Fotografie und Medien. Ines Schaber studierte Freie Kunst in Berlin, war mit einem DAAD-Stipendium an der Princeton University und schrieb ihre Doktorarbeit am Goldsmith College in London, im Kontext des Roundtables for Research Architecture. Von 2014–21 unterrichtete sie Fotografie ­am California Institute of the Arts in Los Angeles.
Ines Schaber beschäftigt sich seit fast zwanzig Jahren mit dem Begriff des Archivs und untersucht dabei eine Reihe von Fragen, die den archivarischen Praktiken der Fotografie zugrunde liegen. Das Ziel ihrer Arbeit besteht nicht darin, ein weiteres institutionelles Archiv an sich zu finden oder zu schaffen, sondern eine Praxis zu entwickeln, in der die von Archiven hervorgerufenen Probleme tatsächlich Teil des Prozesses sind, mit dem man sich auseinandersetzt. Dabei arbeitet sie zu Fallstudien, schreibt Texte und macht künstlerische Arbeiten. Ihre Arbeiten wurden gezeigt auf der dOCUMENTA (13), Kassel (zusammen mit Avery Gordon); KW Institut für zeitgenössische Kunst, Berlin; Camera Austria / Steirischer Herbst, Graz; Graham Foundation, Chicago (zusammen mit Mathias Heyden); 6. Werkleitz Biennale; Brüsseler Biennale; Belfast Exposed; nGbK Berlin; Mohammad and Mahera Abu Ghazaleh Foundation, Amman; Bulegoa z/b, Bilbao; Depo, Istanbul; außerdem nahm sie an der Ausstellung „Living Archive – Archive Work as a Contemporary Artistic and Curatorial Practice“ im Arsenal–Institut für Film und Videokunst e.V., Berlin, teil. Im Kontext ihrer Arbeit zu Archiven erschienen fünf Bände (Notes On Archives 1–5) herausgegeben von Archive Books und Camera Austria (2018/19).




ANJA MANFREDI
10. – 13. März 2027
Les Atlas

Die Techniken der analogen Photographie – mit all ihren Räumen und vielfältigen Prozessen – treffen auf Bewegung, Performance, Tanz; im Zwischenraum „still:motion“ entfalten sich neue Gesten und Perspektiven. Nach der Vorstellung meiner Arbeiten, die sich u. a. mit Artefakten in den Derra de Moroda Dance Archives beschäftigten und durch interdisziplinäre Zusammenarbeiten u.a. mit Nicole Haitzinger (Performance Studies, Tanzwissenschaft) begleitet wurden, werden wir uns mit dem Begriff Atlas beschäftigen und gemeinsam zu überraschenden Bildkonstellationen forschen und arbeiten.  

ANJA MANFREDI ist künstlerische Leiterin der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien am Institut für Bildende Kunst und promovierte anschließend am Institut für Kunst und Kulturwissenschaften zum Thema „Geste im Bild“. Anja Manfredi ist Mitglied der Vereinigung bildender Künstler*innen der Wiener Secession. Sie lebt und arbeitet als Künstlerin und Vermittlerin in Wien.

Thematisch arbeitet Anja Manfredi am Thema Atlas als einer paradigmatischen Landschaft und mythologischen Figur, bei der die versteinerte Geste als Tragen, als Ertragen, als Betragen buchstäblich „beleuchtet“ und verflüssigt wird.
Einzelausstellungen u.a. tresor Kunstforum, AT, Galerie Charim, AT, Lumen. Museum für Bergfotografie, IT, Haus der Kunst, Budweis, CZ, Museum der Moderne Salzburg, AT. Ausstellungsbeteiligungen u.a. Fotohof Salzburg, Fotogalerie Wien, WestLicht/OstLicht, DZ Kunststiftung, Frankfurt, DE, Le Cube, Rabat, MA, Kunsthalle Wien, Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, ES, Salzburger Kunstverein, Kunstraum Niederösterreich, Museum für Sepulkral Kultur, DE, das weiße Haus, Ve.Sch Kunstverein Wien, Fotomuseum Winterthur, CH und weitere Orte. Anja Manfredi ist Preisträgerin des Outstanding Artist Award für künstlerische Fotografie, BMKÖS und wurde mit dem DZ Förderstipendium ausgezeichnet. Staatsstipendium für Fotografie des BMKÖS. Artist-Residencies des BMKÖS in London, UK, Rom, IT, Paris, F, New York City, US, Rabat, MA. Mit-Herausgeberin der Publikationen: „Raum gewordene Blicke in die Sterne“, „Geste und analoge Photographie“, „Die ersten 30 Jahre – Photographie“, „Die Südtiroler Siedlung“, „Atlas“.




ADRIAN SAUER
14. – 17. April 2027
Farewell / Hello Photography

Das, was bis zur Jahrtausendwende ganz selbstverständlich als „Fotografie“ bekannt war, ist danach in einem Wirbel technischer Entwicklung davongefegt worden. Die Gewissheit der beständigen Spur in den Silbersalzen ist einer übergroßen und überschnellen Sichtbarkeit auf Displays gewichen. Ziel des Workshops ist es, sich des eigenen Mediums zu vergewissern. Ein bewusster Zugriff auf die Mittel der Fotografie soll sichtbar in die eigene Arbeit eingeflochten werden.

ADRIAN SAUER, geboren 1976 in Berlin (Ost), lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Fotografie. Seine künstlerischen Arbeiten setzen sich mit den Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen der Fotografie im digitalen Zeitalter auseinander. Sauer gründete 2004 mit Kollegen die Produzentengalerie Amerika. Zuletzt stellte er seine Arbeiten im Photoforum Pasquart in Biel/Bienne aus.




HIROSHI TAKIZAWA
12. – 15. Mai 2027
Before/After the Image: Studio, Arrangement, and the Reconfiguration of Photography

This workshop approaches photography as a process that emerges through the interrelation of three aspects that are of key importance to my own practice: space, objects, and actions. I want to focus on each of these factors with the participants of the workshop and imagine together how the studio functions both as a site of production and a space of thought, where works often arise from spatial conditions and constructed arrangements.
Participants will begin by building provisional setups and situations within and beyond the workshop space, exploring the “latent state” of images prior to their capture. Through photographing these arrangements, we will examine how shifts in perspective, repetition, and deliberate deviations transform reality into images. In the final stage, photographs will be treated again as objects: print, cut, rearranged, and expanded into space, allowing participants to reconsider the relationship between image and material, surface and space.

HIROSHI TAKIZAWA (b. 1983, Japan) is an artist based in Vienna. In 2021, he was awarded a grant from the Agency for Cultural Affairs, Government of Japan, through which he conducted independent research at the Sigmund Freud Museum in Vienna. Takizawa’s practice focuses on visualizing the process through which images emerge between materiality and representation, time and memory. He is particularly interested in the irreversible act by which photography cuts and translates space-time into a two-dimensional surface. Through media such as print, scanning, video, and installation, he reconfigures these fragmented images, attempting to traverse between dimensions. His background in psychology informs a psychoanalytic perspective in his work, which also connects to the Surrealist strategy of dépaysement, displacing objects from their familiar contexts. Through these operations, personal perception and memory intersect with broader social and cultural frameworks, allowing viewers to encounter moments where material, image, time, and memory converge. Takizawa treats this generative process itself as the subject of his work, probing the relationships that underlie image and matter, as well as the individual and the collective.
Recent exhibitions include Profiling (Fotogalerie Wien, Vienna, 2026), Borrowed Visions (UA26, Vienna, 2025), Die Entfernung (University of Vienna Botanical Garden, 2025), Dis-placement (Ve.sch, Vienna, 2023), Fingerprinted Objects (Museum Haus Kasuya, Yokosuka, 2021), New Photographic Objects (Museum of Modern Art, Saitama, 2020), VOCA 2019 (Ueno Royal Museum, Tokyo, 2019), Scratch the Surface (Aldama Fabre Gallery, Bilbao, 2017), NEW MATERIAL (Casemore Kirkeby, San Francisco, 2016), and Figure (JIKKA, Tokyo, 2014).




Ein Abend mit den Künstler*innen

ISABEL LEWIS

Lewis setzte sich in ihrer Arbeit bisher mit Open Source Technologien und Tanzimprovisation (Communal EPIC Fiction, 2010) auseinander und beschäftigte sich mit Themenfeldern wie Gesellschaftstänzen als kulturelles Archiv (Mountain Grass, Mountain Hare: bodily imprinting and social dances, 2012), Körpertechniken der Zukunft (BALLISTIC BODY, 2011), Rap als verkörperter Sprechakt (FLOW PLAY: Sensualized Speech and Hip Hop, 2013) sowie mit dem soziologischen Konzept der erotischen Soziabilität (Unambitious Stripper, 2017–heute).

ISABEL LEWIS (geb. 1981 in Santo Domingo) ist eine US-amerikanische Künstlerin mit dominikanischen Wurzeln. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungsorten zu sehen: Dia Art Foundation, Tate Modern, Kunsthalle Basel, Liverpool Biennale, Serpentine Galleries, Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Tanz im August – Internationales Festival Berlin, Kulturfabrik Kampnagel, Martin Gropius Bau, Göteborg International Biennial for Contemporary Art, Palais de Tokyo, Ming Contemporary Art Museum, Sharjah Biennial, Karachi Biennial Trust, Kunsthalle Zürich. Im Jahr 2021 begann ihre langfristige Zusammenarbeit mit der TBA21 Academy, in deren Rahmen die Arbeit "O.C.E.A.N.I.C.A. (Occasions Creating Ecologically Attuned Narratives in Collective Action)" im Ocean Space Venedig entstand. In dieser Arbeit erforschte sie das Thema Ozean und verband dabei künstlerische und wissenschaftliche Methoden. Im selben Jahr war sie Ko-Kuratorin des zwölfmonatigen Programms "Existing Otherwise" in der Berliner Galerie Wedding.




HUDA TAKRITI

Her work analyses how systems of power define memory through a decolonial and feminist lens.

HUDA TAKRITI (b. 1990 in Syria) uses video and installation to question hidden histories within colonial and state archives. She is currently pursuing a PhD in practice at the Academy of Fine Arts in Vienna, where she is examining the notion of archival erasure relating to the (hi)stories of female freedom fighters from SWANA region (South West Asia and North Africa) in times of armed anti-colonial struggle. Questioning the construction and production of historical narratives, as well as the potential that contamination can carry as a way for surviving archival gaps.
She completed her master's studies at the TransArts department at the University of Applied Arts Vienna in 2020. She also completed her bachelor's degree at the Faculty of Fine Arts in Damascus, Syria, in 2012. Huda Takriti’s latest exhibitions include: Ordet (IT), Kunstraum Memphis (AT), Kunsthalle Wien (AT), mumok (AT), Camera Austria (AT), The National Gallery of Kosovo (XK), Abrons Arts Center (USA), Škuc Gallery (SL), among others. Most recently, she was awarded the Kardinal König Kunstpreis (2025), the Han Nefkens Foundation–Museu Tàpies Video Art Production Grant (2025), the Camargo Foundation Fellowship (2023), Vordemberge-Gildewart Award (2022), and the Kunsthalle Wien Prize (2020).




FRIEDL KUBELKA

Ein Abend zum künstlerischen Arbeiten mit Photographie und Film.

FRIEDL KUBELKA, geboren 1946 in London, Kindheit in Wien und Berlin. Lebt und arbeitet in Wien. 1965–1969 Grafische Lehr- und Versuchsanstalt, Fotografie. 1971 Meisterprüfung und kommerzielles Fotoatelier. 2005 Österreichischer Staatspreis für Fotografie. 1990 Gründung und Leitung der Schule für künstlerische Photographie, Wien (bis 2010). 2006 Gründung und Leitung der Schule für unabhängigen Film, Wien (bis 2013). Erste Filme 1968, Filmaufführungen (Auswahl): Generali Foundation, Wien, Anthology Filmarchives, N.Y., documenta 12, Österreichisches Filmmuseum, Toronto Filmfestival (2009, 2010), Hong-Kong-Filmfestival (2010, 2011), Diagonale (2009, 2010, 2011), Berlin Biennale 2010, Retrospektive MEDIA-CITY, Kanada 2010. Einzelausstellungen u. a. im Lentos Kunstmuseum Linz.




Theorie und Geschichte der Photographie

REINHARD BRAUN
Re-Readings

Seit 2023 erscheint in der Zeitschrift Camera Austria International die Kolumne „Re-Readings“, in der (gemeinsam mit Marc Ries) einflussreiche Bücher zur Theorie der Fotografie des 20. Jahrhunderts einer Re-Lektüre unterzogen werden, Bücher, deren ursprüngliche Lektüre teilweise mehr als 20 Jahre zurückliegt. Die Argumente scheinen bekannt und in eine Geschichte eingeordnet, die Bücher klassifiziert und unveränderlich in ihren Aussagen. Wenig überraschend verändern diese Texte allerdings ihre Aussagen, je nachdem, mit welchen Fragen sie konfrontiert werden: In welche Umbrüche des Denkens über Fotografie und die visuelle Kultur ihrer Gegenwart waren sie verstrickt, ohne diese bereits vollständig „abbilden“ zu können? Worin waren sie aktueller als ihre Gegenwart? Sind diese Umbrüche gegenwärtig noch von Interesse? Was unterscheidet Denken über Fotografie von einem Denken mit Fotografie? Wie können wir heute mit Fotografie denken? Welche neuen Fragen an diese Texte entstehen aus diesem Denken? Und weshalb könnte diese erneute Konfrontation unser aktuelles Denken mit Fotografie bereichern? Insofern handelt es sich nicht um eine historische Spurensuche in einem theoretischen Archiv, sondern um den Versuch, in ein aktuelles Spannungsverhältnis zu diesen Texten zu treten und sie in der Gegenwart produktiv zu machen.
In diesem Spannungsverhältnis werden Texte von Roland Barthes (1980), Walter Benjamin (1936), Susan Sontag (1977 und 2003) und Rosalind Krauss (1990) eine zentrale Rolle spielen, die mehr als ein halbes Jahrhundert der theoretischen Reflexion über Fotografie nachzeichnen.

REINHARD BRAUN, freier Autor und Kurator; 2011 – 2022 künstlerischer Leiter von Camera Austria und Herausgeber der gleichnamigen Zeitschrift; 2007 – 2010 Kurator für bildende Kunst, steirischer herbst, Graz; aktuelle Essays über Mladen Bizumic, Joachim Brohm, Hans Hansen, Regina Hübner, Markus Krottendorfer, transparadiso, Nicole Six & Paul Petritsch und Herwig Turk; Kurator der Ausstellung „Säkulare Reliquien“ von Herwig Turk und Josef Hoffmann, Galerie rauminhalt, Wien, 2025, und Mladen Bizumic, Lumen Museum, Riscone, Juni 2026.




MAREN LÜBBKE-TIDOW
Punctum in der Geschichte der Photographie

MAREN LÜBBKE-TIDOW arbeitet als freie Autorin und Kuratorin und lebt in Berlin. Seit 2021 ist sie Künstlerische Leiterin des EMOP Berlin – European Month of Photography (http://emop-berlin.eu/). Seit 2020 ist sie außerdem in das Online-Interview-Projekt „Das Archiv als Helle Kammer“ (engl. Lighting the Archive) involviert, das unter anderem der Frage nachgeht, wie Fotograf*innen /Künstler*innen ihr Material organisieren. Siehe auch: www.lightingthearchive.org und www.marenluebbketidow.com




Praktisches Arbeiten mit Methoden der Photographie

RAFFAELA BIELESCH, ANNA JOCHUM
Arbeiten in der analogen Dunkelkammer

Im Studienjahr 2026/2027 betreuen Raffaela Bielesch und Anna Jochum die individuellen Einführungen in die Dunkelkammer. Die praktisch angelegten Einheiten sind eine Basiseinführung in die Benützung der Dunkelkammer mit dem Ziel, dass die Studierenden in der Folge selbstständig analoge S/W-Projekte verwirklichen können. Wir beschäftigen uns grundlegend mit den Eigenschaften, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten analoger Materialien und Prozesse. Gemeinsam werden wir Chemie ansetzen, einen Film entwickeln und schließlich einen Papierabzug herstellen.

RAFFAELA BIELESCH, 1984 in Wien geboren, lebt und arbeitet in Niederösterreich. Ihre künstlerische Praxis ist medienübergreifend mit Fokus auf Fotografie und Performance und deren Korrespondenzen. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien Performative Kunst bei Carola Dertnig. Davor Studien der Slawistik und Kunstgeschichte in Wien, Moskau, Basel; Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie unter der Leitung von Anja Manfredi.

ANNA JOCHUM (*1993) lebt und arbeitet in Wien. Ihre fotografische Arbeit platziert sie an der Grenze von Performativem und Dokumentarischem, wobei sie sich mit der An- und Abwesenheit des menschlichen Körpers sowie mit Berührungspunkten zwischen Menschen, Orten und Zeiten beschäftigt. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, Grafikdesign und Fotografie an der Kunstuniversität Linz sowie an der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie.




FLORENTIN KURZ
Bildgebende Experimente

Kameralose Photographie ist der Ausgangspunkt, um durch einen experimentellen Zugang die technischen und ästhetischen Möglichkeiten des Mediums zu untersuchen. Gemeinsam werden wir uns dabei praxisorientiert insbesondere mit Chemigrammen, Cyanotypien und Fotoemulsionen auseinandersetzen.

FLORENTIN KURZ (*1998) lebt und arbeitet in Wien. Er absolvierte die Graphische sowie die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie unter der Leitung von Anja Manfredi und studiert an der Kunstuniversität Linz in der Klasse von Lucie Stahl.




MARTIN BILINOVAC
Von der Aufnahme zum Print: Aufnahmetechnik, Color Management und analoge Dunkelkammer

Wir beginnen mit einer allgemeinen Einführung in die Aufnahmetechnik der Photographie. Anschließend werden die digitalen Bildbearbeitungsmöglichkeiten in Hinblick auf die Datenaufbereitung für Print, Druck und Webdarstellung vorgestellt. Dabei werden wir uns mit dem Themenfeld Color Management und farbkritischen Arbeiten beschäftigen. Darauffolgend wird es eine Einführung in der Dunkelkammer in die Schwarz-Weiß-Fotografie geben. Dabei werden wir uns mit dem Thema der Filmentwicklung beschäftigen und unterschiedliche Film-Entwickler-Kombinationen und die visuellen Auswirkungen unterschiedlicher Emulsionen erforschen.

MARTIN BILINOVAC, 1981 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien und Linz, Ausbildung bei Prof. Gabriele Rothemann in Wien und Prof. Daniele Buetti in Münster. Seit 2010 Lehrbeauftragter für Fotografie an der Kunstuniversität Linz, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften. Zahlreiche Ausstellungen.




ROSA JOHN
Camera Obscura

Wir verwandeln den Schulraum zur Camera Obscura und widmen uns dem Experiment mit dem physikalischen Phänomen, das jeder Kameratechnik zugrunde liegt. Begleitend hören wir ein paar historische Stimmen zur Einordnung des Gesehenen.

ROSA JOHN, geb. 1982 in Wien, ist Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Fotografie und Film. Inhaltlich kreist ihre Arbeit um den menschlichen Körper, Kulturtechniken und die Archäologie von Medien.
2025 Promotion an der Universität Wien mit einem Beitrag zur Kunst-, Technik- und Sinnesgeschichte der Kamera (am Beispiel der Bolex H-16). 2022 Staatsstipendium für Fotografie, BMKOES. 2017 Start-Stipendium für künstlerische Fotografie, bka. 2013–17 DOC-team-Stipendium der ÖAW. Studien der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an den Universitäten Wien und Athen sowie der künstlerischen Photographie und des unabhängigen Films an der Schule Friedl Kubelka in Wien. Ausstellungen und Screenings u.a.: SF MOMA, McEvoy Foundation (USA), EIFF (UK), DZ Kunststiftung, Kurzfilmtage Oberhausen (D), MUSA Startgalerie, Österr. Filmmuseum, Bildraum01, Fotohof, Fotogalerie Wien (A). www.rosajohn.com




VALENTIN WASTAKEN 
Licht

Lichtsetzung für visuelle Künstler*innen: Licht ist eine der zwei Zutaten (neben Zeit) in einem Photo. Licht ist mehr als eine passive Entität, es kollaboriert. Wir lernen gemeinsam, wie wir natürliches Licht und Blitzlicht zu einem Teil unserer künstlerischen Praxis machen können. 

VALENTIN WASTAKEN lebt und arbeitet in Wien. Er absolvierte die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie unter der Leitung von Anja Manfredi und studiert in der Klasse für Ortsbezogene Kunst an der Universität für angewandte Kunst. Valentin Wastaken beschäftigt sich in seiner künstlerischen Praxis mit Interaktionen im privaten und öffentlichen Raum.




ANJA MANFREDI
Einzelgespräche/Projektbetreuung, Mappenschauen, Atelier- und Ausstellungsbesuche

Im Laufe des Studienjahres ist es möglich, mit mir Einzelgespräche zu individuellen Projekten zu führen. Wir werden uns auch zu Arbeitsbesprechungen und Mappenschauen in der Gruppe treffen. Eine Mappenschau ist das Nachdenken über und Beurteilen von Arbeiten der Kolleg*innen innerhalb der Klasse, gemeinsam als Lernende und Lehrende. Wir werden Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um Einsichten in künstlerische Prozesse zu gewinnen. Außerdem sind Besuche von Ausstellungen geplant, insbesondere in Institutionen, die auf künstlerische Photographie ausgerichtet sind.




Photo – Matinee

3 Vorträge und jeweils 1 Arbeit im Original

Im Sinne von Photographie für alle laden wir zu einer öffentlichen Vortrags- und Ausstellungsreihe an die Schule ein, um diese als Ort des Austausches und der Vernetzung zu öffnen. Der Besuch dieser Reihe ist für alle Interessierten – nach einer Anmeldung an photo@schulefriedlkubelka.at – offen.

Veranstaltungszeit: 10:30 – 12:30 Uhr




MARIA BELOVA

MARIA BELOVA is an interdisciplinary artist working across sculpture, installation, and performance. She has studied Transmedia and Fine Arts in Vienna (Prof. Brigitte Kowanz, Jakob Lena Knebl, University for Applied Arts) and London (Chelsea College of Arts, University of the Arts). Recent exhibitions and contributions took place at Deichtorhallen Hamburg, Austrian Cultural Forum London, Council Memorial Church (Konzilsgedächtniskirche) Vienna, Kunsthalle Wien, Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art, and others.

Maria’s practice is a sustained inquiry into the choreography of belief – how it is performed, enforced, and aestheticized across religious, political, and cultural spheres. She explores the tension between transcendence and control, engaging with religious heritage as both a metaphysical force and an instrument of earthly power. Drawing on iconographic traditions, she examines modern rituals, digital forms of spirituality, and the lasting impact of spiritual and ideological systems on individuals and society.




VALERIE HABSBURG

Valerie Habsburg (*1982) is an artist and researcher working at the intersection of performance and archival practice, with a focus on feminist historiography, embodied memory, and site- responsive installations. Her work engages with women’s histories, collective memory, and the activation of architectural space as a carrier of memory. Through artistic research, she develops the concept of the archive as a living, generative system informed by feminist theory and questions of memory politics. Working across performance, photography, video, and installation, her practice explores how knowledge is produced, transmitted, and transformed through bodies, spaces, and temporalities. Her work is accompanied by writing and publishing, contributing to contemporary discourses on archival practice and feminist thought.

She is currently pursuing a PhD at the Academy of Fine Arts Vienna with the dissertation The
Archive as (a) Mother? Exploring the Concept of the Mother in Artistic and Performative Archival Practice. Her artistic and theoretical work are closely intertwined, positioning the figure of the “mother” as a conceptual and structural model within archival thinking.
Habsburg is the founder of TFR ARCHIVE and co-founder of the Artistic Research Collective,
where she develops collaborative formats at the intersection of artistic, curatorial, and research-
based practices.





ELODIE GRETCHEN

ELODIE GRETHEN (FR) arbeitet als freischaffende Künstlerin und Fotografin in Wien. Sie studierte Fotografie an der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie, Wien. Seit 2022 ist Grethen an der Universität für Angewandte Kunst in der Abteilung für Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien tätig. Sie ist Teil von femxphotographers.org, einem nicht-hierarchischen Kollektiv von FLINTA-Künstler*innen.  
Ihre Arbeit ist häufig in feministischen Kontexten verortet und untersucht, wie Intimität, Gender und Care im privaten wie im öffentlichen Raum ausgehandelt werden. Derzeit entwickelt sie eine neue Werkreihe über Mutterschaft, die Praktiken von Care und die Politik des Affekts. Kollektive Prozesse und Zusammenarbeiten sind auch ein wichtiger Aspekt ihrer Praxis.




Zeiteinteilung

Workshops: Mi. 18–20 Uhr, Do., Fr., Sa. jeweils ca. sechs Stunden
Vorträge, Mappenschauen: Mi. 18–20 Uhr
Praktisches Arbeiten mit Methoden der Photographie (Einführungen): Mo., Mi. jeweils ca. zwei Stunden
Ateliertage (selbstständige Nutzung der Dunkelkammer): Mo., Mi. 10–17 Uhr nach Vereinbarung
Einzelgespräche/Projektbetreuung: nach Vereinbarung
Atelier- und Ausstellungsbesuche: nach Vereinbarung







Isola Bella, 2007
DANICA DAKIC: Isola Bella, 2007

Notes on Archives, 2018-2019
INES SCHABER: Notes on Archives, 2018-2019


ZARA PFEIFER 


ZARA PFEIFER 


HIROSHI TAKIZAWA  


HIROSHI TAKIZAWA  


NAA TEKI MARTEY LEBAR 


NAA TEKI MARTEY LEBAR 

Clarity is the Closest..., 2023
HUDA TAKRITI: Clarity is the Closest..., 2023

On Another Note, 2024
HUDA TAKRITI: On Another Note, 2024


FRIEDL KUBELKA 

On Motherhood, 2023
ELODIE GRETCHEN: On Motherhood, 2023


VALERIE HABSBURG 

Observer, 2024
MARIA BELOVA: Observer, 2024


ROSA JOHN 


MARTIN BILINOVAC 

Atlas Projekt, 2019 - 2026
ANJA MANFREDI: Atlas Projekt, 2019 - 2026

Atlas Projekt, 2019 - 2026
ANJA MANFREDI: Atlas Projekt, 2019 - 2026